Kos Sehenswürdigkeiten

Heiligtum Asklípion (Asklepieion oder auch Asklepion)
Die terrassenförmige Anlage aus dem 2./1. Jahrhundert v. Chr. ist eines der schönsten Heiligtümer der Antike. Sie war dem Gott der Heilkunst Asklipios, dem Sohn Apollos gewidmet. Hierhin pilgerten in der Antike viele Kranke um vom Gott Heilung zu erfahren.
Entdeckt wurde die archäologische Stätte, die nur 4 km von Kos Stadt entfernt liegt, von dem deutschen Rudolf Herzog und einem griechischen Lehrer 1902. Italienische Archäologen haben es teilweise rekonstruiert, sodass man mehr als nur ein paar Grundmauern zusehen bekommt.  Das Heiligtum bestand aus drei unterschiedlich hohen Terrassen, auf denen heute unzählige Überreste zu sehen sind. Die erste Terrasse war im Wesentlichen ein Kurbetrieb, in dem ankommende Kranke erst mehrere Wochen verweilen und fasten mussten, bevor Sie zu dem Opferaltar der mittleren Terrasse durften. Auf der obersten Terrasse stand einer der größten und prächtigsten Tempel, der dem Asklipios geweiht war.

 

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-14 Uhr
Eintritt: 4,00 €

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Embros Therme
In diesem Thermalbad an der Nordküste von Kos markieren Felsbrocken ein kreisrundes Becken, in dem sich Meerwasser mit heißem Thermalwasser vermischt. Eine Untersuchung der TU München hat dem Wasser bescheinigt, Heilwirkungen bei Entwicklungsstörungen und bei Erkrankungen der Haut, der Gefäße, der Augen und der Atemwege zu besitzen. Man erreicht die Therme mit dem Bus von Kos Stadt (Einzelfahrt: 1,50 €).

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Traditional House
In den siebziger Jahren verursachten Entwicklungen in der Technik und in der Produktion Veränderungen in der lokalen Gesellschaft. Ein gemeinsames Streben für die Rettung für allmählich verlorene Elemente der traditionellen Lebensweise hat begonnen. Durch die Initiative des Kulturvereins von Antimacheia, die die ganze Dorfgemeinde finanziell unterstützte, begann 1989 der Bau des traditionellen Hauses von Antimacheia.
Es handelt sich um ein klassisches Haus im Stil von Antimacheia, typisch für eine kleinbürgerliche Familie des frühen 20. Jahrhunderts. Die Form und die Funktion entsprechen genau dem Originalen. Das Material, die Struktur, das Äußere und der innere und äußere Zusammenbau waren repräsentiv für fast alle Häuser des Dorfes bis 1960. Das Haus entspricht den finanziellen und technischen Möglichkeiten seiner Zeit und kam den sozialen Familien- und Arbeitsbedingungen der damaligen Bauernfamilien entgegen.
In dem Haus befinden sich hauptsächlich Gegenstände, die für die alltäglich Arbeit und den Haushalt notwendig waren.


Das Haus besteht aus folgenden Räumen:
1. „Fournario“ – Hier befindet sich der Backofen und der Webstuhl.
2. „Spitaki“ – Hier sammelte sich die Familie und diente auch als Elternzimmer.
3. „Kalo“ – Das Zimmer entspricht dem heutigen griechischen Wohnzimmer.
4. „Scheune“ – Raum für Tiere, hauptsächlich Kühe und für Bauernwerkzeug.


Eintritt: 1,50 €

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Johanniterkastell
Auf der kleinen Halbinsel am Mandraki Hafen von Kos Stadt steht diese gut erhaltene Burg, welche im 14. Jahrhundert von den Johanniterritter ausgebaut wurde um die Insel vor dem Osmanischen Reich zu schützen. Die Burg besteht aus einer inneren Festung und einem äußeren Mauerring. Überall in der Festung liegen antike Baufragmente, Säulenstümpfe und Grab- und Votivaltäre. In der Burg selbst kann man sich frei bewegen und den ein oder anderen wunderschönen Blick auf den Hafen und die Stadt genießen.

 

Johanniterkastell

 

Öffnungszeiten: Di-So 8-14 Uhr
Eintritt: 3,00 €