Kykladen

Die Kykladen sind eine griechische Inselgruppe, die sich im südlichen Ägäischen Meer befindet. Die Hauptstadt dieser Inselgruppe heißt Hermupolis. Sie befindet sich auf der Insel Syros, welche im Zentrum dieser Kykladen Inseln zu finden ist. Sie ist auch die Insel, die noch zahlreiche Reste der Kykladenkultur aufweist.

 

Diese Inseln sind mit gebirgigen und jungvulkanischen Landschaftszügen durchzogen. Sie sind überwiegend kahl und felsig. In den geschützten Ebenen und Tälern findet man fruchtbare Böden, auf denen Wein- und Getreideanbau betrieben wird und in denen man weite Olivenhaine findet. Die größten und auch bekanntesten Inseln der Kykladen sind Naxos, Andros, Paros, Tinos, Melos, Kea, Amorgos, Ios, Kythnos, Mykonos, Syros, Santorin, Seriphos und Sifnos.

 

Sie alle sind beliebte Reiseziele von Touristen aus Europa und der Welt nicht nur wegen des angenehmen Klimas, sondern hauptsächlich wegen der Betrachtung der Überreste klassischer Städte und historischer Tempel. Heute findet man auf den Kykladen den Glauben und die Tradition der orthodoxen Kirche. Doch jede dieser Inseln hat ihre Besonderheiten und einen gewissen Reiz. Auf unterschiedlichste Art und Weise bringen sie Ihre Besucher auf die Spuren der Götter, Mythen und Gelehrten. Der gesamte Inselbereich bietet zahlreiche Ausgrabungsstätten und Museen, in denen die Vergangenheit einer minoischen, römischen, venezianischen und griechischen Kultur plötzlich hautnah zu spüren ist.

 

Eine dieser Inseln ist Naxos. Sie ist mit ihrem Hauptort und dem kleinem Hafen Naxos die größte Insel und liegt im südlichen Teil der Ägäis. Im Osten bietet die Insel steile Ufer und im Westen ebenes Land. Von Nord nach Süd erstreckt sich ein Granitgebirge mit seinem größten Berg, dem Zas. Den Gipfel des Berges ziert eine venezianische Burganlage. Den Berg selbst umringen mittelalterliche Gassen, die man hauptsächlich in den Stadtteilen Burgas und Agora findet. Unterhalb davon befindet sich eine orthodoxe Bischofskirche sowie eine Ausgrabungsstätte, in der man Gebäudereste aus früherer Siedlungszeit bewundern kann. Auch das Grotta-Museum beinhaltet wahre Schätze. Auf der einst vorgelagerten Insel Palatia ist das einzigste Relikt des unvollendeten Dionysos-Tempels zu sehen, das mächtige Tor des Opistodoms. Ebenso drei unvollendete Kolosstatuen der Antike, welche in einem Steinbruch zu bewundern sind.

 

Ein ganz anderes Bild zeigt hingegen die Insel Milos. Sie liegt im südwestlichen Teil der Ägäis. Ihre Besonderheit wird durch die Syrmata hervorgehoben. Die Syrmata sind Häuser mit bunten Garagentoren, die direkt an der Wasserstraße erbaut worden sind. Milos ist auch die Insel der Vulkane und heißen Quellen. In der Bucht von Milos sowie im Nordosten der Insel findet man noch zahlreiche Vulkankrater. Der Tsingrado Vulkan ist beispielsweise von mehr als 20 Kratern umgeben. Sehr beliebt sind auch die Thermalquellen und Fumaroden von Paliohori, Agia Paraskeri oder Kalamos. Sie haben heilende Wirkung auf bestimmte Gesundheitsstörungen. Die berühmtesten Quellen aber findet man an der Ostküste, auf der westlich gelegenen Insel, Kythos. Sie wurde auch deshalb schon Therapia genannt.

 

Fast alle Kykladen Inseln bieten auch hervorragende Möglichkeiten für einen erfrischenden Badeurlaub. Neben der Insel Santorin, an deren Küsten man eher Strände aus schwarzem Lavasand findet, bietet die kleine Insel Anafi, entlang ihrer Südküste, sieben wunderschöne Sandstrände, wie beispielsweise Klisidi, Katsouni, Mikros oder Megalos.

 

 


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